Szintigraphie
Die Skelettszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode zum Nachweis von Stellen mit erhöhten Soffwechsel. Diese dienen als Hinweis auf Entzündungsherde. Diese Untersuchungsmethode kann bei Erkrankungen im Kreuzbein-Darmbeingelenk, Becken, Wirbelsäulenbereich oder des Kopfes wichtige Diagnosefortschritte bringen.
Auch in der Humanmedizin wird diese Technik bereits schon längere Zeit eingesetzt. Von Nuklearmedizinern werden hier besondere Erfolge in der Schilddrüsendiagnostik verzeichnet.
Die Szintigraphie wird am stehenden Pferdepatienten mit leichter Beruhigung durchgeführt. Ein harmloses, radioaktives Kontrastmittel wird in die Blutbahn gebracht. In den Knochen mit erhöhten Stoffwechselprozessen wird dies besonders eingelagert. Mit einer Gammakamera können diese Regionen nun gezielt geortet werden.
